Liebchens Traum

An dem Steg beschlug sein Ross Johannes. Aus dem Fenster schaute die Geliebte, Schauend streut sie Rosen auf ihn nieder, Rosen streuend, sprach sie zu ihm leise: O mein Theurer! musst dich fest umgürten, Dass kein Röschen durch den Gurt dir falle, Dass kein Andrer dir dein Liebchen raube! Denn ich sah im Traum ein grosses Wunder: Selbst ging dein Ross sich abzukühlen, Und dein Kalpak wälzt sich auf dem Platze, Auf dem Weg verflogen deine Pfeile. Leise spricht Johannes zur Geliebten: Lieb du mich nur! Lieb nur, meine Seele! Seit du mich zu lieben angefangen, Ist mir jedes Glück von selbst begegnet, So auf Reisen, wie im Tausch und Handel.

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