Bist mein eigen

Du mein Mädchen, du mein Seelchen! Möchtest du mein Weibchen werden? O wie thöricht, kühner Knabe! Das kann nun und nimmer werden Lieber ständ ich in der Schenke, In ein blankes Glas verwandelt, Eh ich dich zum Manne nähme. Und ich werd ein junger Schenkwirth, Und so bist du doch die meine. O wie thöricht, kühner Knabe! Das kann nun und nimmer werden. Lieber duckt ich in die Stoppel, Eine kleine Wachtel worden, Eh ich dich zum Manne nähme. Und ich werd ein flinker Jäger, Und so bist du doch die meine. O wie thöricht, kühner Knabe! Das kann nun und nimmer werden. Lieber wollt, ein Silberfischchen , In das tiefste Meer mich tauchen, Eh ich dich zum Manne nähme. Und ich tauche nach als Zugnetz, Und so bist du doch die meine, Magst du hier und dorthin eilen, Bist du hier und dort die meine; Magst dich, wie du willst, bezeigen, Wie du willst – du bist mein eigen.

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